Werbung für erotische Artikel, an der eigentlich nichts auszusetzen wäre, wird dann problematisch, wenn sie in einem Medium publiziert wird, das auch für kinder- und familienorientierte Produkte wirbt.
Grundsätzlich ist an der Werbung nichts auszusetzen, sie wirbt zwar für erotische Artikel, erfüllt den Tatbestand der Pornografie jedoch nicht. Dennoch war sie einem Konsumenten ein Dorn im Auge, weil die kommerzielle Kommunikation erstens ziemlich anstössige Wörter enthielt und vor allem, weil sie in einem Prospekt publiziert war, der in einer Auflage von 2.1 Millionen Exemplaren breit gestreut wurde und ein überaus vielseitiges Angebot enthielt, das sich an Familien und Minderjährige richtet. Er reichte Beschwerde ein.
Die Schweizerische Lauterkeitskommission (SLK), hiess die Beschwerde gut, weil sie neben der Anzeige auch den Charakter des Mediums in Betracht zog, in welchem die Werbung publiziert worden war. Sie schreibt: «Betrachtet man das Inserat im Rahmen der Art und des Charakters des Mediums (Katalog) so ist von einer anderen Beurteilung auszugehen». Die SLK hat festgestellt, dass im fraglichen Katalog auch Abonnenten für Tierzeitschriften, ein Versandhaus für kinder- und familienorientierte Produkte und vieles mehr beworben werden. Es handle sich auf jeden Fall nicht um ein Werbemedium, das erkennbar und explizit an Erwachsene gerichtet wäre. Folglich und mit Sicht auf minderjährige Jugendliche und Kinder ist die Darstellung im Kontext dieses Kataloges als unangemessene Darstellung von Sexualität gemäss Grundsatz Nr. 3.11 zu werten.
Quelle: Piero Schäfer, Pressesprecher Lauterkeitskommission
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Kaum haben wir unsere Aktion «Mitglieder werben Mitglieder» gestartet, hat sich die erste Texterin angemeldet, die von einer Kollegin von uns überzeugt worden ist. Ich danke Petra Meyer für ihr Vertrauen und Natasa Rupert-Herlth für ihre Empfehlung. Petra kannte uns allerdings schon. Doch damals arbeitete sie erst nebenberuflich als Lektorin und Texterin. Weil sie seit drei Jahren hauptberuflich lektoriert und textet und Natasa offenbar nichts Schlechtes über uns zu berichten wusste, hat sich Petra jetzt angemeldet. Als Einzelkämpferin hofft sie, sich mit neuen Kolleginnen und Kollegen fachlich und persönlich austauschen zu können. Petra Meyer, die zwei Webseiten – www.textorium.ch und www.korrektorium.ch – betreibt, hat sich auf Werbetexte, Publireportagen, Newsletter und Internetauftritte für Genusshandwerk, Gartenbau und Immobilien spezialisisiert. Als Lektorin liest sie am liebsten Texte aus Geisteswissenschaften, Gesundheitswesen und Pädagogk, ausserdem bietet sie textvergleichendes Lektorat und Lokalisation an. Petra, herzlich willkommen bei script!
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Eigentlich muss ich Michael Scharenberg nicht vorstellen. Die, die schon länger dabei sind, kennen ihn sicherlich. Denn Michael war schon einmal Mitglied. Warum er uns damals verlassen hat, weiss ich nicht. Das spielt auch keine Rolle, wichtig ist nur eins: er ist wieder einer von uns. Das freut mich. Vor allem, weil Michael meinte, in einem Verband wie script erreiche man mehr als ein Einzelkämpfer. Das sehen wir genauso. Als ich ihn fragte, was er von uns erwarte und was er uns bieten könne, meinte Michael Austausch, Rat und Unterstützung, wenn es zu viel zu tun gibt. Wer also einen guten Sparringpartner sucht, ist bei Michael Scharenberg richtig. Er arbeitet übrigens seit 2005 als Redaktor für blick.ch im BLICK-Newsroom und ist seit 2002 freier Texter, Korrektor und Lektor. Er sieht sich als Allrounder, besonders viel Spass macht es ihm, Texte für Internetauftritte zu schreiben. Herzlich willkommen, Michael!
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Wertverlust vom Allerfeinsten
[Quelle: http://www.texter-gesucht.de]
Webseiten leben vom Text. Da es mittlerweile mehr Webseiten, als Sand am Meer gibt, wird natürlich auch viel Text benötigt. Nicht jeder kann sein Anliegen in Worte fassen und so bedarf es einer Person, die das dann übernimmt.
Erschreckend ist allerdings, was einem da auf unzähligen Seiten ins Auge springt: Rechtschreibfehler, haarsträubende Satzbauten oder Phrasen, die mit dem Thema nichts zu tun haben. Abgesehen, von den privaten Homepages, werden die Texte kommerzieller Pages oder von Unternehmen nur in wenigen Fällen von den Internetseiten-Besitzern selbst geschrieben. Es sei denn, sie haben ein Händchen dafür. Daher suchen sie sich gute Content-Schreiber und vergessen dabei völlig das Wort «gut». Es ist ein Bazar geworden, das Texterfeld, es gewinnt derjenige mit dem billigsten Preis, gleichgültig, ob er es kann oder nicht.
Dass da in naher Zukunft kein seriöser Texter mehr auf einen grünen Zweig kommt, ist schon jetzt klar und deutlich. Oder würde es Ihnen gefallen, wenn jemand Ihr Auto repariert, der gerade mal weiss, wo Bremse und Gas zu finden sind? Halt einfach auf gut Glück, Hauptsache billig? Würden Sie nicht machen, sagen Sie jetzt. Aber genau so ist es im Netz. Da bieten die Oma von nebenan, die vernachlässigte Frau mit reichem Ehemann, die mal eben gerade nichts zu tun hat oder andere Individualisten, Content vom Feinsten an, obwohl es in der Schule, im Fach Deutsch, nur so Fünfen und Sechsen gehagelt hat. Es ist ein extremes, überspitztes Beispiel, aber genau so läuft es ab. Da wird auch nicht mehr geprüft, ob Gewerbeschein oder Steuernummer vorliegen, Hauptsache Content zum Dumpingpreis. So kommt ein Texter gerade mal auf zwei bis fünf Euro die Stunde. Die Honorarsätze für Texter im Fachbereich liegen regulär ab fünfzig Euro pro Stunde aufwärts.
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Geschrieben in Aufgefallen! von Christoph Fuchs | 1 Kommentar »

Am letzten Dienstag trafen sich sieben Texterinnen und Texter aus nah und ziemlich fern im SAWI in Dübendorf. Andreas Wenger, Gründer und Geschäftsführer von Wenger Value Partner in Rümlang, sollte sie in die Geheimnisse des professionellen Netzwerkmarketings einführen. Unter anderem lernten sie, was eine gute Netzwerkerin, was einen guten Netzwerker ausmacht, was die Grundlagen für strategisches Empfehlungsmarketing oder die zehn Geheimnisse für effektives Netzwerken sind und wie sich die virtuellen mit den realen Netzwerken sinnvoll verknüpfen lassen. Ein sehr lehrreicher, spannender und unterhaltsamer Nachmittag. Dafür danken wir Andreas Wenger herzlich. Und natürlich auch unserem Vorstandsmitglied Robert Sulser, der dieses scriptERFA organisiert hat.
Geschrieben in Veranstaltungs-Rückblick von Roger Hausmann | Keine Kommentare »
In ihrem Newsletter ordnet die Text Akademie den eidg. Fachausweis als Texterin/Texter nicht ganz richtig ein. Deshalb eine Klarstellung (man lese bitte die Prüfungsordnung auf www.texterin-texter.ch …!).
1. Dieser Abschluss ist mitnichten einem Lehrabschluss (eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ) gleichgestellt, sondern ist eine Berufsprüfung. Eine Berufsprüfung entspricht der nächsten Weiterbildungsstufe nach einer Berufslehre (Grundbildung) und dementsprechend ein eidgenössisch anerkannter Abschluss auf der Tertiärstufe (eidg. Fachausweis). Deshalb werden auch entsprechende Voraussetzungen formuliert: Berufslehre, Mittelschule oder FH bzw. Hochschule. Mit anderen Worten: Die Aussage «Der Fachausweis Texter/Texterin ist eine Grundausbildung» ist falsch.
2. Die bestandene Markom-Prüfung allein reicht für die Zulassung nicht aus. Verlangt werden auch 2 Jahre Berufspraxis (mit Lehrabschluss in der Branche) bzw. 3 Jahre (ohne Lehrabschluss) in den Bereichen Werbung, Marketing, Journalismus, PR oder Direct Marketing. Entsprechend falsch ist die Aussage: (der Fachausweis Texter eignet sich) «vor allem für junge Leute. Junge Leute, die oft keine – oder wenig – Berufspraxis haben und deshalb zuerst die Markom Basisausbildung absolvieren müssen.»
Eigentlich schade, dass eine in der Branche etablierte Ausbilungsinstitution hier gezielt auf Desinformation macht und die jahrelange Arbeit in der Vorbereitungskommission, an der die Branchenorganisation der Schweizer Werbung SW, aber auch auch script massgeblich beteiligt waren, «vernüütiget», wie man bei uns zu sagen pflegt.
Richtig ist natürlich, dass jede Fachhochschule selber darüber bestimmen darf, welche vorgängigen Weiterbildungen eines Bewerbers sie anerkennen will. Denn anders als es die Bologna-Reform ursprünglich vorgesehen hat, sind – wie die Erfahrung zeigt – einmal erworbene ECTS-Punkte nicht überall gleich viel wert …
Geschrieben in Aus- und Weiterbildung von Paul Girard | Keine Kommentare »
Quereinsteiger schlüpfen noch immer hinter die Agenturtüren, wo vom Glamour früherer Werbetage oft nur der Mythos geblieben ist. Doch manches ist wie damals: Alles beginnt mit einer guten Idee.
Früher waren die Texte von Printanzeigen länger als mancher heutige Zeitungsartikel. „Sie können den Kunden nicht dazu langweilen, ihr Produkt zu kaufen“, erklärte Werberlegende David Ogilvy seinen Kollegen das Handwerk. Und das zu einer Zeit, als der Branchenpionier selbst in seinen berühmten Inseraten den Lesern noch in 13 Absätzen erklären konnte, was einen Rolls Royce zum besseren Auto macht. Jeder, der heute davon träumt, eines Tages selbst Werbung zu machen, weiss, dass sich seit damals so einiges geändert hat.
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Geschrieben in Aufgefallen! von Christoph Fuchs | Keine Kommentare »
Manche halten sie geheim, andernorts sind sie öffentlich zugänglich: Anhand sogenannter Copytests sortieren Werber ihren Texternachwuchs aus. Das Grundkonzept ist altbewährt: Anhand einer Reihe fiktiver Aufgabenstellungen sollen Bewerber ein Grundverständnis für Werbung und ihre verschiedenen Formen signalisieren – und natürlich Originalität und Einfallsreichtum an den Tag legen. Meist atmen Kandidaten auf, wenn sie hören, dass sie eine ganze Menge Zeit für die Einreichung haben. Doch die Aufgaben zeigen, dass es auch so schwierig wird.
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Geschrieben in Aufgefallen! von Christoph Fuchs | Keine Kommentare »
Der “Fachausweis Texter” zieht immer grössere Kreise … Jetzt wird die Prüfungsvorbereitung auch von der Textakademie angeboten (Näheres auf www.texterschule.ch).
Wobei es da ein paar Sachen zu korrigieren gibt: Der Fachausweis Texter entspricht nicht einer Lehre, sondern der Weiterbildungsstufe “Berufsprüfung”. Und, was auf der Website vielleicht auch ein bisschen zu kurz kommt: Kein Fachausweis ohne vorgängige Markom-Prüfung!
So oder so: Wir freuen uns darüber, wenn die neue eidgenössische Prüfung auf Akzeptanz stösst und durch viele Ausbildungsinstitute “beschickt” wird!
Geschrieben in Aus- und Weiterbildung von Paul Girard | Keine Kommentare »

Am Montag versammelten sich 21 Menschen vor der Kasernenstrasse 29. Die Situation drohte zu eskalieren, die Passanten konnten die Kasernenstrasse nicht mehr passieren. Da griff Herr Lätsch von der Kantonspolizei Zürich beherzt ein und bat die script-Mitglieder in das Kriminalmuseum. Während der nächsten zwei Stunden zeigte er ihnen die wirklich interessante, rund 700 Quadratmeter grosse Ausstellung und erzählte zu einzelnen Exponaten teils spannende, teils schauerliche Geschichten. Am Ende waren sich alle einig: Das Kriminalmuseum ist alles andere als verstaubt und jederzeit einen Besuch wert! Herrn Lätsch, der in einem Monat pensioniert wird und trotz Halsschmerzen keinen Lätsch machte, danken wir für seine lehrreichen und unterhaltsamen Ausführungen.
Geschrieben in Veranstaltungs-Rückblick von Roger Hausmann | Keine Kommentare »