Schweizer Texterinnen- und Texterverband
TexterIn/Konzepterin
Der Einblick in die Kunst des professionellen Schreibens.

Was tut ein Texter den ganzen Tag?

Ein Texter konzipiert und textet Werbemittel. Beispielsweise ein Inserat für ein sparsames Auto, ein Mailing für eine neue Heizdecke mit USB-Anschluss oder eine trendige Facebook-Kampagne für eine Kleidermarke. Die Arbeit ist so abwechslungsreich wie die Kunden unterschiedlich sind – und deshalb so anspruchsvoll. Doch nicht jeder Tag in der Werbeagentur oder Marketingabteilung ist so hipp und cool, wie sich das viele vorstellen. Leider …

im text

Was muss ein Texter mitbringen?

Ganz sicher die Freude an der Sprache und ein Schuss Kreativität. Weil aber flotte Sprüche allein nur wenig verkaufen, braucht es mehr. Zum Beispiel analytisches Denkvermögen, um mit anderen eine Kampagne zu konzipieren, die zuerst den Kunden und dann die Kunden des Kunden überzeugt. Ausserdem die Fähigkeit, unter Zeitdruck und auf Knopfdruck kreativ arbeiten zu können. Dazu kommen natürliche Neugierde und breite Allgemeinbildung. Fremdsprachenkenntnisse, allen voran Englisch, schaden natürlich auch nicht.

Was muss ein Texter überhaupt können?

Ja, klar, ein Texter muss gut und gerne schreiben. Er muss oft komplexe Botschaften einfach und leicht verständlich auf den Punkt bringen. Dafür sollte er den Kernnutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung erkennen, verstehen und, im wahrsten Sinn des Wortes, verkaufen. Ausser seinem Feingefühl für die Macht der Worte braucht er dafür ein grosses grafisches Verständnis, weil Text, Bilder, Typografie und Gestaltung Teil der Botschaft sind.

Welches ist der beste Einstieg als Texter?

Am sinnvollsten ist für Berufseinsteiger sicherlich ein Praktikum in einer Agentur. Dort lernt der Texter in spe sein Handwerk von der Pike auf. Das ist zwar hart, zahlt sich aber aus – als Juniortexter konzipiert und textet er seine ersten Kampagnen allein.

Gibt es eine anerkannte Ausbildung?

Bis 2010 gab es keine. Wer Texter werden wollte, besuchte einen Kurs hier und ein Seminar dort. Nun gibt es eine berufsbegleitende Texterausbildung, die – je nach Anbieter – sechs bis neun Monate dauert und einige tausend Franken kostet. Die Ausbildung richtet sich an Texter am Anfang ihrer Karriere. Eine laufend aktualisierte Liste der Anbieter finden Sie hier.

Gibt es einen anerkannten Abschluss?

Ja, ab 2011 können sich Texter auf Herz und Nieren prüfen lassen und den «Eidgenössischen Fachausweis Texterin und Texter» erlangen. Die stark praxisorientierte Prüfung dauert einen Tag lang und ist anspruchsvoll.
Wer sich für die Prüfung anmeldet, muss mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in Marketing, PR oder Werbung aufweisen und in den letzten fünf Jahren die Markom-Zulassungsprüfung bestanden haben. Die Prüfungsordnung und die Wegleitung zur Prüfungsordnung können Sie hier als PDF herunterladen.

Was für Karrierechancen hat ein Texter?

Praktikant, Juniortexter, Texter, Copy Director. Die besten Texter werden Creative Director in einer Agentur oder gründen ihre eigene Agentur. Einige machen sich auch selbstständig und arbeiten als Freelancer für Agenturen oder direkt für Kunden.

Berufsbild als PDF
Das offizielle Berufsbild «Texterin und Texter» von script können Sie auch als PDF hier beziehen.

scriptNEWS
Ja, ich abonniere den E-Mail-Newsletter von script!
E-Mail:
Vorname:
Name:

SENDEN


Sponsor
Sponsor der scriptNIGHT 2007 und GV 2008

Demnächst
Donnerstag, 16. Februar 2012
scriptERFA «Social-Media – Die neue Textdisziplin»
Wie man für Kunden twittert, bloggt und facebookt.
mehr...
Anzeige